In der Klasse 3a beginnt der Schultag regelmäßig mit einem besonderen Ritual: der Morning Mobility auf der Terrasse im Schulgarten. Direkt nach dem Ankommen und noch vor dem Morgenkreis gehen die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrpersonen hinaus an die frische Luft, um aktiv und bewusst in den Tag zu starten.
Mit ausreichend Abstand verteilen sich die Schülerinnen und Schüler auf der Terrasse und folgen angeleiteten Bewegungs- und Achtsamkeitsübungen. Dabei wird der Körper sanft durchbewegt, die Muskulatur aktiviert und der Kreislauf in Schwung gebracht. Gleichzeitig stehen bewusste Atmung, das Schärfen der Sinne und die Konzentration auf den eigenen Körper im Mittelpunkt.
Dieses tägliche Ritual verbindet Bewegung und Achtsamkeit auf einfache und wirkungsvolle Weise. Es unterstützt die Kinder dabei, wach und präsent in den Unterricht zu starten und fördert ihre Fähigkeit zur Selbstregulation. Die Kombination aus frischer Luft, Bewegung und bewusster Wahrnehmung schafft eine klare und ruhige Ausgangsbasis für den weiteren Schultag.
Die Stimmung ist dabei durchweg positiv: Die Kinder starten frisch und munter, genießen die Bewegung und erleben, wie gut es tut, den eigenen Körper bewusst zu aktivieren. Viele berichten, dass sie sich danach wacher, konzentrierter und „durchgelüftet“ fühlen.
Die Morning Mobility hat sich als wertvolles Element im Schulalltag etabliert und wird auch weiterhin fixer Bestandteil des Tagesbeginns bleiben. Gleichzeitig bietet sie den Kindern Anregungen, wie Bewegung und Achtsamkeit auch im Alltag und in der Freizeit genutzt werden können – als Unterstützung für das eigene Wohlbefinden und den Umgang mit Gefühlen.